Das Schulbauprojekt schreitet voran
Der nächste Schritt ist erfolgt
Wie schon mehrfach berichtet, erfolgen in Ohlsdorf Neubauten für beide Bildungseinrichtungen, da Begutachtungen des Landes eine massive Alterung der Bausubstanz aufgezeigt haben. Am Standort der bisherigen Mittelschule entsteht ein Campus mit Volks- und Mittelschule. Über den Generalübernehmer wurde im Frühjahr ein Architekturwettbewerb ausgelobt, zwölf Büros reichten Arbeiten ein.
Im September wurden die anonymisierten Entwürfe dem Preisgericht im Mezzo präsentiert. Über mehrere Stunden diskutierten Beraterinnen und Berater aus Architektur, Landesverwaltung, kommunaler Politik und den beiden Schulleitungen alle Eingaben ausführlich. Jede Variante wurde eingehend geprüft, um Vor- und Nachteile zu erkennen. Nach intensiver Beratung entschied die stimmberechtigte Gruppe mehrheitlich für einen Entwurf, der nun in die Detailplanung geschickt werden soll.
Bürgermeisterin Inés Mirlacher betonte im Anschluss die Bedeutung des Vorhabens für die Gemeinde: Seit Jahrzehnten werde über Renovierung oder Neubau diskutiert, nun sei der Prozess in koordinierter Zusammenarbeit aller Fraktionen auf Schiene gebracht worden. Die Umsetzung fokussiere die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Pädagoginnen/Pädagogen. Ein großer Dank ging an alle politischen Akteurinnen und Akteure, das Land Oberösterreich, die Schulleitungen sowie die Amtsleitung.
„Der Kernpunkt liegt hier eindeutig in der Zusammenarbeit aller Beteiligten in unserer und für unsere Gemeinde, denn dieses Projekt ist zukunftsweisend. Es ist mir wichtig, dass alle politischen Parteien GEMEINSAM an einem Strang ziehen, dafür setze mich seit ich Bürgermeisterin bin ein und man sieht, dass genau das Bemühen um Teamgeist und Geschlossenheit zu Ergebnissen führt, die unseren Ort weiter bringen, Schritt für Schritt nähern wir uns dem Spatenstich, ich bin seit über 20 Jahren im Gemeinderat und es macht mich stolz, dass ich dieses Projekt auf die Reise schicken darf“, so Bürgermeisterin Inés Mirlacher.
Eine wichtige Komponente besteht aus zwei genehmigten Turnsälen, von denen einer in der Dimension einer Sporthalle gebaut wird. Zusätzlich investiert die Gemeinde 2,5 Mio. Euro, um den örtlichen Vereinen größeren Räumlichkeiten und Möglichkeiten zu bieten.
Die zuständige Landesstelle lobte den Zusammenhalt der Beteiligten und möchte das Projekt zügig realisieren. Ein Spatenstich im Sommer 2027 ist vorgesehen.
Zusammenfassend sprachen sich alle Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik für Zusammenarbeit und zügiges Abarbeiten der Aufgaben aus, darauf bauen und hoffen wir, dass es weiterhin schnell voran geht.
