Vernissage von mama frida mit dem Titel „RAUFIG“
Anfang September war die Ausstellungseröffnung von RAUFIG. Die Künstlerin ist als mama frida in unserer Region schon als Musikerin bekannt und rockt so manche Bühne, so auch bei der Pride in Bad Ischl, aber sie hat auch andere Talente und diese verwirklicht sie in einzigarten Bildern. Voller Empathie berichtete sie in ihrer Vorstellung, wie aufwendig das Entstehen ihrer Kunstwerke ist und, dass jedes Bild ein Unikat ist. Die coolen Werke in Gel-Drucktechnik können zu den Öffnungszeiten im Gemeindeamt in den nächsten drei Monaten bestaunt und auch erworben werden.
Das Dialektwort „raufig“ (bzw. umgangssprachlich abgeleitet von raufen oder rau), wie sie ihre Ausstellung betitelt, bedeutet wild, ungestüm, rauflustig oder robust und unangepasst. Es beschreibt im bairisch-österreichischen Raum Gegenstände, Kunst oder Verhaltensweisen, die nicht glatt, sanft oder geschönt sind, sondern Ecken, Kanten und eine spürbare, rohe Energie besitzen, genau so ist sie und genau so fordert sie vor allem Frauen auf, so zu sein, wild und ungestüm und, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss.
„Die junge Künstlerin kommt aus Ebensee und hat dringend eine Möglichkeit gesucht, ihre Werke zu präsentieren, ebenso wie ihre Botschaft. Ich bin von jungen Menschen begeistert, die mit Mut und Entschlossenheit in ihre Zukunft blicken und andere gerne auf ihrem Weg mitnehmen möchten. Ich hoffe, dass noch viele in unser Gemeindeamt kommen und vielleicht mit dem Kauf eines Bildes ihren Weg unterstützen“, so Bürgermeisterin Inés Mirlacher.
