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SP-Frauenchefin Promberger: Die ÖVP weiß nicht, was Frauen wünschen und Familien brauchen!

5. November 2015

SP-Frauenchefin Promberger: Die ÖVP weiß nicht, was Frauen wünschen und Familien brauchen!

„Es ist wirklich ärgerlich, mit welcher Ignoranz die ÖVP seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, die Anforderungen an eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung, auch für die Kleinsten, als ‚Zwangsbeglückung‘ diffamiert und statt dessen stets von bedarfsgerechtem Ausbau fabuliert“, kritisiert Landesfrauenvorsitzende LAbg. Sabine Promberger die jüngste Reaktion von LHStv.LR Stelzer nach einem weiteren Ausbau der Betreuungsplätze für die Kleinsten, wo Oberösterreich weit hinterher hinkt. Promberger sieht die Aussage von LHStv.LR Stelzer als Affront: „Das ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht aller Frauen, die verzweifelt nach einer Kinderbetreuung suchen, um nach der Karenz ihrem Beruf wieder nachgehen zu können. Noch eindeutiger hätte Stelzer das konservative Familienbild der ÖVP nicht darstellen können!“

„Das wird so nicht funktionieren, Herr Frauen-Landesrat und das weiß auch die ÖVP ganz genau! Es ist eine Tatsache, dass vorhandene Betreuungsangebote auch angenommen werden. Sind diese nicht vorhanden, müssen sich junge Mütter und Väter selbst beizeiten nach Alternativen umsehen, wenn beide einer Berufstätigkeit nachgehen wollen/müssen, bevor das Kind in den Kindergarten kommt. Sofern es keine Großeltern gibt, die bei der Betreuung einspringen, wird der berufliche Wiedereinstieg für junge Mütter zur Herausforderung. So wird die Frage einer adäquaten Kinderbetreuung nie zu lösen sein und die Problematik sich ewig im Kreis drehen. Junge Eltern können nicht auf eine Bedarfserhebung des Landes warten, die diesen Bedarf feststellt und dann irgendwann einmal gnädigerweise das Betreuungsangebot an die Lebensrealität junger Eltern anpasst. Es wirkt geradezu grotesk, wenn behauptet wird, jemand möchte den Eltern ihren Nachwuchs entreißen und zwangsweise in eine Krippe stecken. Da erübrigt sich jedes weitere Wort!“, ärgert sich Promberger.

„Entweder fehlt der ÖVP jeglicher Realitätssinn, oder es geht ihr einfach darum, das konservative Frauenbild auf weitere Jahre einzuzementieren und junge Familien in denen beide Elternteile einer Berufstätigkeit nachgehen ins Eck zu stellen“, so Promberger. Die Tatsache, dass Frauen, die beim Wiedereinstieg gerade aufgrund von fehlenden Kinderbetreuungszeiten die Mehrfachbelastung durch Beruf und Familie oft entgegen ihren Wünschen nur mit Teilzeitarbeit bewältigen können, stellt auch oft ein finanzielles Problem für die jungen Familien dar. Und schlussendlich bedeutet wenig Einkommen auch immer wenig Pension – und oft droht hier die Altersarmut.

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